Legoyourego Blog

Webcomics übersetzen TEIL 3 – Katzenkotze

Posted in Allgemein, Leben by legoyourego on 11. September 2010

Ab und an sprechen mir englischsprachige Cartoons und Comics so aus der Seele, dass ich den Zwang verspüre, sie ins Deutsche zu übersetzen. So auch diesen hier:

Leaving XKCD deutsch

Das Original von XKCD

The Eierbecher formerly known as eiPott

Posted in Allgemein by legoyourego on 23. August 2010

Man wundert sich ja kaum noch über Urteile im deutschen Markenrecht. Dennoch muss man immer wieder schmunzeln, wenn man die Begründungen für derlei Gerichtsurteile liest.

In einem Gerichtsverfahren gelang es dem amerikanischen Unternehmen Apple im dritten Anlauf die deutsche Firma koziol dazu zu bewegen, einen Eierbecher, der unter dem Namen „eiPott“ vertrieben wurde umzubenennen. Das Gericht begründete das Urteil damit, dass man den Eierbecher eventuell mit Apples iPod verwechseln könnte.

Das wage ich jedoch sehr zu bezweifeln. Dass man der potenziellen Apple-Kundschaft heutzutage immer öfter unterstellt dem Slogan „function follows form“ verfallen zu sein, ist ja durchaus nachvollziehbar, aber dass man sie so dumm hinstellen will, ist beinahe eine Frechheit.

Verwechslungsgefahr ist groß!

Verwechslungsgefahr ist groß! Bild: koziol-shop

„Weiter schreibt man in der Pressemitteilung (Anm: von koziol), dass sich das Namensverbot tatsächlich nur auf den Eierbecher der Firma erstreckt. Laut Gericht könnte man jedes andere Produkt von koziol unter dem Namen eiPott vertreiben, nur eben keinen Eierbecher.“

Quelle: Gullinews

Das wäre doch für den Vertrieb des Eierbechers super. Die verkaufen einfach die Toilettenbürste Toq als eiPott und verlinken unten mit Bild auf den Eierbecher. Oder sie nennen es „The Eierbecher formerly known as eiPott“.

Die Klobürste Toq könnte auch ohne weiteres eyePott genannt werden. Bild: koziol-shop

Straßenkinderprojekt in Rio – Kunst für neue Hoffnung

Posted in Allgemein by legoyourego on 20. August 2010

Dieser Flix Comic hat mich neugierig gemacht:

Der Flix in Rio

Das Projekt Morrinho ist ein soziales und kulturelles Straßenkunst-Projekt im Umfeld der Favela „Pereira da Silva“ in Rio de Janeiro. Ziel ist es, einen positiven Wandel für die Gemeinschaft in dem Armenviertel zu erwirken und die allgemeine Sichtweise auf die Favellas etwas aufzuweichen. Der vorherrschende Glaube, dass das Leben in den Vierteln ausschließlich von Drogenkriminalität und Gewalt bestimmt ist, soll dabei nicht nur in Brasilien sondern auch weltweit in bessere Akzeptanz und Verständnis umgewandelt werden.
Das Morrinho Gelände umfasst ein 350 Quadratmeter großes Areal, auf dem die Jugendlichen aus Backsteinen und recyceltem Material ein ziemlich genaues Model ihrer Favela erbaut haben. Angefangen hatte die Idee als eine Art Rollenspiel, in dem die Kinder und Jugendlichen mit Hilfe ihres Morrinhos (kleiner Hügel), den Backstein-Modellen und Legostein-Alter-Egos dem brutalen und drogenverseuchten Alltag entfliehen konnten. Im Spiel konnten sie sich ihr Leben neu gestalten, so wie sie es sich vorstellten. Mittlerweile sind an dem Projekt über 20 Jugendliche beteiligt und folgen damit dem Beispiel der kreativen Gründer.
Die weltweite Aufmerksamkeit sowie daran angeknüpfte Aktionen (TV Morrinho, Tourismus Morrinho, …) haben bereits viel zur Verbesserung der sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung in der Region beisteuern können.

Spenden könnt ihr übrigens auch über die offizielle Webseite.

Mehr schöne Bilder von dem Hügel der Hoffnung findet ihr HIER

Die Chroniken meines Voyeurismus

Posted in Allgemein by legoyourego on 30. Juli 2010

Die Berliner Luft im Vergleich zu anderen Städten
bietet leckersten Geschmack, allerbeste Qualitäten,
um Paraden zu feiern und exklusive Feten
– die Massen sind jetzt da, es hat sie niemand drum gebeten!
Seeed – Dickes B – 2001

Auch heute, knapp eine Woche nach dem tragischen Unglück und nachdem so ziemlich jede Phrase gedroschen wurde, die es zu dreschen galt, bleiben die Fragen nach den Ursachen der Ereignisse auf der loveparade 2010 die gleichen. Wer ist Schuld? Warum musste das passieren? Wann werden die Schuldigen zur Verantwortung gezogen? Zum gleichen Schluss kommen dabei jedoch alle, dass Duisburg im Vergleich zu Berlin wohl nicht die besten Qualitäten zur Austragung dieser Veranstaltung aufwies. Und bis auf ein paar armselige Spinner sind sich alle einig, dass das was da passiert ist, verdammt üble Scheiße ist.
Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wie kommt es, dass die Ereignisse weltweit so viele Emotionen auslösen konnten und im Vergleich dazu zum Beispiel der Tod von 21 Grubenarbeitern in einem fahrlässig gesicherten chinesischen Bergwerk die Menschen nicht viel länger tangiert, als würde dort ein Sack Reis umfallen. Die Antwort ist: Wir waren live dabei. Im Fernsehen, auf Twitter, bei facebook, auf youtube. Und statt uns unseren Voyeurismus einzugestehen, entblöden wir uns nicht, mit nimmermüden Parolen die Lynchjustiz zurückzufordern, die loveparade-Sau in Form von Fitnesstrainern, Bürgermeistern, Stauforschern und faschistoiden Ex-Nachrichtensprecherinnen durchs Dorf zu treiben. Laut zu skandieren „Wann klicken da endlich die Handschellen?“, „Entmündigt SIE!“, „Verbrennt sie auf dem Scheiterhaufen!“

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Gefunden HIER (guter Text!)

Und weil ich genau so eine medien-manipulierte, Voyeuristin bin, wie Unmengen anderer, die keinen einzigen Betroffenen oder Angehörigen der Tragödie persönlich kennen, aber trotzdem drei Tage von überfüllten Treppen geträumt haben (hab ich ungelogen), rechne ich heute mit der Chronik meines persönlichen Voyeurismus ab:

Samstag:
– Erfahren habe ich von dem Unglück, weil mein Freund eine Statusmeldung von (D-Jane) Monika Kruse bei Facebook (!!!) gelesen hat, die sie kurz nach Abschluss ihres Sets dort abgesetzt hatte.

– Unsere erste Amtshandlung war, wieder auf den WDR umzuschalten, weil da könnte man ja was sehen.

– Mein erster Gedanke war: „Krass, direkt mal Twitter anwerfen“

– Mein zweiter Gedanke: „Hm, das wäre ja mal interessant, grafisch aufgearbeitet, mit Hilfe von roten Punkten auf einer Luftaufnahme vom Gelände, zu sehen, wie, über welche Kanäle und wie schnell sich die Nachricht vor Ort viral verbreitet. Die Leute mit E-Plus haben´s wohl zuletzt erfahren.“

– Abends dann auf einer Geburtstagsfeier in kollektiver Betroffenheit gebadet.

– Nachts durch youtubfilme geklickt, dann auch geweint, mit den Bildern eingeschlafen.

Sonntag:
– zwei Freundinnen SMS geschrieben, bei denen ich nicht ganz sicher war, ob sie evtl. da hin wollten, waren nicht da. Gut!

-seriöse Quellen, Blogs, Nachrichten konsumiert. Dann lange über Eva Herman aufgeregt.

– noch mehr youtube-Filme

– nachts krank eingeschlafen, wieder von Treppen voll Menschen geträumt

Montag:
-tierisch erkältet aufgewacht, ob das die Strafe einer höheren Macht war, Eva?

– Meine Mutter verarscht. „Und was hast du am Wochenende gemacht?“ „Ich war auf der loveparade, ich hab mich schon gewundert, warum Du nicht angerufen hast.“ Ihr Blick war unbezahlbar.

– nur wenig mediales konsumiert, weil ich krank im Bett lag, deshalb nachts nur vereinzelt Treppenträume gehabt.

Rest der Woche:

-Bei Facebook der Gruppe „Eva Herman entmündigen“ betreten

-Links zum Thema weiter gepostet (zum Beispiel das Interview mit Westbam, das sehr schön ehrlich ist.)

– Über nen pietätlosen Witz heimlich laut gelacht.

Heute:
Mich entschlossen diesen Text zu schreiben und mir vorgenommen, mich ab sofort zurück zu halten.
Die letzten Sätze überlasse ich dem Bulo, mit Worten, die er schon – weitsichtig wie immer – am ersten Tag fand:
DerBulo

Vuvuseelachs

Posted in Humor by legoyourego on 6. Juli 2010
Vuvuseelachs

Vuvuseelachs

Letzter Kalauer vor dem Halbfinale, aber fangfrisch: der Vuvuseelachs

Cartoon

Posted in Allgemein by legoyourego on 21. Juni 2010
Neulich im Porzellanladen

Neulich im Porzellanladen

Seit Jahren möchte ich gerne Cartoons zeichnen, leider kann ich nicht zeichnen. Meine Freundin Stephanie schon. Ich hoffe wir können euch auch in Zukunft weitere Ergüsse präsentieren. Und dass ihr es überhaupt witzig findet. Und dass Stephanie nochmal Lust hat meine Ideen in Bilder umzusetzen.

Self-Pity in the City

Posted in Aufreger des Tages, Filme by legoyourego on 31. Mai 2010

Unfassbar, dass es einem Film gelingen kann, einen derartigen Ärger über ein Frauenbild bei mir auszulösen, das – mich ausgeschlossen – Millionen von Damen in Verzückung geraten lässt. Aber es ist ihm gelungen. Erinnert durch den Kinostart des 2. „Sex and the City“ Films, habe ich mich heute dazu hinreißen lassen, die Cellophanhülle der DVD von „SATC“ – der Tragödie erster Teil aufzureißen, die ich schon vor Monaten als Bonus für gesammelte Tankquittungen bei Aral bekommen hatte.
Während ich die Serie stellenweise ganz amüsant fand, kam mir beim Ansehen des Films schlagartig wieder ins Bewusstsein, warum ich irgendwann nicht mehr bereit gewesen war, an die vier Grazien aus NYC noch einen Gedanken zu verschwenden. Nämlich nach der Folge, in der Carrie Bradshaw einen ihr versehentlich entwichenen Mini-Furz zu einem Orkan niemals enden sollender Schmach aufblies. Und nichts weiter als ein aufgeblasener Furz ist eben jener erste Sex and the City Film.
Ich erspare mir detaillierte Inhaltsangaben sowie die Bewertung schauspielerischen Könnens und widme mich hier lieber ausgiebig meiner Sicht auf die darin enthaltenen Charaktere.
Während die alternde Nymphomanin Samantha und auch Charlotte, das Abziehbild einer verspießten Vorzeige-Mommy, in ihren Rollen noch annähernd authentisch daherstöckelten, sorgten sowohl Carrie als auch Miranda dafür, dass ich ein ums andere Mal mein Abendessen wieder hochwürgen wollte. Doch fasziniert wie von einem über die Maßen ekelhaften Horrorfilm, konnte ich auch hier nicht einfach ausschalten.

Beginnen möchte ich, ebenso wie der Film, mit der offensichtlich schamlos überbezahlten Beziehungskolumnistin Carrie Bradshaw. Bitte versteht mich nicht falsch. Ich bin keineswegs eine von den Frauen, die Mode für die größte Nebensächlichkeit der Welt halten. Im Gegenteil, wenn etwas wirklich schön ist, insbesondere Schuhe und Stiefel, dann drücke auch ich angesichts des Preisetikettes gerne mal zwei Augen zu. Aber wenn man so offensichtlich den Jackpott geknackt hat wie das Fräulein Bradshaw, dann ist es mir unerklärlich, wie man eine Sache so übel verkacken und das Script sich trotzdem des Mitleides unzähliger Kinobesucherinnen in aller Welt gewiss sein kann. Ungeachtet dessen, was ihr Mr. Big in der Serien-Vergangenheit verbrochen haben mag, hatte er sich doch zu Anfang des Filmes zu einer in jeder Hinsicht guten Partie gemausert. Stinkreich, schnieke und voll unerschütterlicher Liebe zu ihr, baut er Carrie nicht nur einen Schuhschrank in der Größe meiner 2-Zimmer-Wohnung, sondern lässt sich auch ihrem Sicherheitsbedürfnis zuliebe dazu hinreißen der verwöhnten NewYorkerin ein Eheversprechen zu geben. Dass der Mann nach zwei gescheiterten Ehen und angesichts einer Vogue-Titelblatt-Hochzeit mit Vivienne Westwood Sissy-Kleid und 200 Gästen in der mit Deckenfresken bemalten Stadtbibliothek für 2 Minuten kalte Füße bekommt, veranlasst die schrille Stilikone das Weite zu suchen. Gut, sein Timing war denkbar schlecht, aber dass er danach allen ernstes fast 10 Monate ohne jeden Kontakt darauf wartet, dass seine Angebetete aus dem Jammertal voll Vorwürfen und Selbstmitleid zurückkehrt, ist schon fast widerlich.
In diesen 10 Monaten vertreibt sich Carrie die Zeit mit ihren Freundinnen und der Gesellschaft einer (quoten-)schwarzen „Sklavin“, die sich als „Personal Assistant“ getarnt, um die Befindlichkeiten ihrer Herrin kümmert und dafür mit einer schönen bunten Louis Vuitton Tasche belohnt wird. Der zweisekündige Auftritt von drei potthässlichen Pelztiergegnerinnen, während eines Besuches der Fashion Week, unterstreicht das Anti-Image der vier White-Upperclass-Ladys zusätzlich auf entlarvende Weise.
In der Nebenhandlung beweist auch die rothaarige Miranda ihre Zickenattitüden, als sie ihren eigentlich perfekten Ehemann einen (für meine Begriffe) verzeihlichen Fehltritt ebenfalls monatelang abbüßen lässt. Natürlich sind am Ende alle glücklich. Aber obwohl ich eine Hollywood-Happy-End verwöhnte Filmkonsumentin bin, bleibt bei diesem Film mehr als ein fader Beigeschmack. Und dabei sollte man mir keinesfalls Neid auf vorgezeigten Lifestyle unterstellen. Vielleicht ist es das Mitleid. Für die Männer, die bei diesem Streifen auf ganzer Linie die Arschkarte gezogen haben.

Bergheim

Posted in Filme, Humor by legoyourego on 20. Mai 2010

Erhobenen Hauptes fahre ich die zwei Buchstaben auf meinem Nummernschild vor mir her. It says „Bad Motherfucker“.

Ikea Hack – Schräge Lösung

Posted in Allgemein by legoyourego on 5. Mai 2010

Vielleicht ist es ein wenig angeberisch aber ich bin wirklich stolz auf das Ergebnis meines Ikea Hacks. Endlich habe ich eine Lösung gefunden, um diese unpraktische Nische in meiner Wohnung zu schließen. Dazu habe ich eine MDF Platte zuschneiden lassen und mit Fassadenfarbe angestrichen. Die habe ich dann an einem Ikea Expedit Regal befestigt, unter das ich zuvor vier Rollen aus dem Baumarkt geschraubt habe. Oben zur Deko noch zwei kleine Lack Regale und fertig war die Verblendung für einen Gerümpel-Stauraum. Wenn ich dahinter muss, ziehe ich das ganze System einfach zur Seite.

Ikea Hack

Vielen Dank an meine Mithelfer, die mir mit Rat und Tat zur Seite standen.

Zwei Fragen, liebe Erftkreis-FDP…

Posted in Allgemein by legoyourego on 1. Mai 2010

… kann bei Euch eigentlich keiner mit Photoshop umgehen?
Und wäre es nicht klüger gewesen, wenn Euer Kandidat für den Düsseldorfer Landtag am Tag vor dem Fototermin für hochformatige Wahlplakate nicht an einem Treffen des Fight Club Ortsgruppe Kerpen teilgenommen hätte?

FDP

Im Original, sieht das Bild doch gar nicht so schlecht aus.