Legoyourego Blog

SaberGate

Posted in Filme, Humor, Kinotrailer by legoyourego on 30. November 2014

Ein Shitstorm zieht auf über dem Disney-Schloss. Das Netz dreht frei angesichts des neuen Star Wars Trailers. Stein des Anstoßes ist die in Fan-Augen unrealistische Darstellung eines neuen Laserschwert-Typs.

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Quelle: http://youtu.be/w_G2sxxrOCM

Deshalb hier die Erklärung:

Bei dem Sith handelt es sich um Herbert, einen weiteren unehelichen Sohn von Anakin Skywalker alias Darth Vader. Gezeugt wurde er bei Anakins letztem Besuch auf Tatooine während eines Klassentreffens in der Tosche-Station, wo der sich, geltungssüchtig wie gewohnt, nach einem mit Jedi-Kräften erschlichenen Podracer-Sieg hart feiern und volllaufen ließ. Herberts Mutter, die schon in der Schulzeit heftig in Anakin verknallt war, hoffte dass er sie von diesem unwirtlichen Planeten wegholen würde, was er natürlich nicht für nötig hielt, der Arsch.
Nachdem ein Sith-Lord auf der Durchreise bei Herbert die familientypische „Erschütterung der Macht“ festgestellt hatte, nahm er ihn mit, um ihn vom Sith-Orden ausbilden zu lassen. Der talentierte Kämpfer und begnadete Konzertpianist erfuhr erst nach dessen Tod, dass der berühmte Darth Vader sein Vater war und auch dass dieser Herberts Halbbruder Luke im Kampf eine Hand abgeschlagen hatte. Diese Vorstellung traumatisierte ihn so sehr, dass er bei Kampfhandlungen immer schwitzige Hände bekam und ihm das Laserschwert aus der Hand zu flutschen drohte. Um dem vorzubeugen und seine wertvollen Hände zu schützen, ließ er an seinem Laserschwert die Parierstange anbringen. Dem Spott seiner Mit-Siths ausgesetzt, versuchte er daraufhin bis ins hohe Alter eine Verordnung beim hohen Rat der Sith zu erwirken, die es zur Pflicht machen sollte, bei allen Laserschwertern einen solchen Sicherheitsmechanismus einzubauen. Dies und eine generelle Helmpflicht bei Laserschwertkämpfen fand jedoch nur wenige Unterstützer. Herbert starb als gebrochener Mann, gescheitert an der verdammten Bürokratie.

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Vuvuseelachs

Posted in Humor by legoyourego on 6. Juli 2010
Vuvuseelachs

Vuvuseelachs

Letzter Kalauer vor dem Halbfinale, aber fangfrisch: der Vuvuseelachs

Self-Pity in the City

Posted in Aufreger des Tages, Filme by legoyourego on 31. Mai 2010

Unfassbar, dass es einem Film gelingen kann, einen derartigen Ärger über ein Frauenbild bei mir auszulösen, das – mich ausgeschlossen – Millionen von Damen in Verzückung geraten lässt. Aber es ist ihm gelungen. Erinnert durch den Kinostart des 2. „Sex and the City“ Films, habe ich mich heute dazu hinreißen lassen, die Cellophanhülle der DVD von „SATC“ – der Tragödie erster Teil aufzureißen, die ich schon vor Monaten als Bonus für gesammelte Tankquittungen bei Aral bekommen hatte.
Während ich die Serie stellenweise ganz amüsant fand, kam mir beim Ansehen des Films schlagartig wieder ins Bewusstsein, warum ich irgendwann nicht mehr bereit gewesen war, an die vier Grazien aus NYC noch einen Gedanken zu verschwenden. Nämlich nach der Folge, in der Carrie Bradshaw einen ihr versehentlich entwichenen Mini-Furz zu einem Orkan niemals enden sollender Schmach aufblies. Und nichts weiter als ein aufgeblasener Furz ist eben jener erste Sex and the City Film.
Ich erspare mir detaillierte Inhaltsangaben sowie die Bewertung schauspielerischen Könnens und widme mich hier lieber ausgiebig meiner Sicht auf die darin enthaltenen Charaktere.
Während die alternde Nymphomanin Samantha und auch Charlotte, das Abziehbild einer verspießten Vorzeige-Mommy, in ihren Rollen noch annähernd authentisch daherstöckelten, sorgten sowohl Carrie als auch Miranda dafür, dass ich ein ums andere Mal mein Abendessen wieder hochwürgen wollte. Doch fasziniert wie von einem über die Maßen ekelhaften Horrorfilm, konnte ich auch hier nicht einfach ausschalten.

Beginnen möchte ich, ebenso wie der Film, mit der offensichtlich schamlos überbezahlten Beziehungskolumnistin Carrie Bradshaw. Bitte versteht mich nicht falsch. Ich bin keineswegs eine von den Frauen, die Mode für die größte Nebensächlichkeit der Welt halten. Im Gegenteil, wenn etwas wirklich schön ist, insbesondere Schuhe und Stiefel, dann drücke auch ich angesichts des Preisetikettes gerne mal zwei Augen zu. Aber wenn man so offensichtlich den Jackpott geknackt hat wie das Fräulein Bradshaw, dann ist es mir unerklärlich, wie man eine Sache so übel verkacken und das Script sich trotzdem des Mitleides unzähliger Kinobesucherinnen in aller Welt gewiss sein kann. Ungeachtet dessen, was ihr Mr. Big in der Serien-Vergangenheit verbrochen haben mag, hatte er sich doch zu Anfang des Filmes zu einer in jeder Hinsicht guten Partie gemausert. Stinkreich, schnieke und voll unerschütterlicher Liebe zu ihr, baut er Carrie nicht nur einen Schuhschrank in der Größe meiner 2-Zimmer-Wohnung, sondern lässt sich auch ihrem Sicherheitsbedürfnis zuliebe dazu hinreißen der verwöhnten NewYorkerin ein Eheversprechen zu geben. Dass der Mann nach zwei gescheiterten Ehen und angesichts einer Vogue-Titelblatt-Hochzeit mit Vivienne Westwood Sissy-Kleid und 200 Gästen in der mit Deckenfresken bemalten Stadtbibliothek für 2 Minuten kalte Füße bekommt, veranlasst die schrille Stilikone das Weite zu suchen. Gut, sein Timing war denkbar schlecht, aber dass er danach allen ernstes fast 10 Monate ohne jeden Kontakt darauf wartet, dass seine Angebetete aus dem Jammertal voll Vorwürfen und Selbstmitleid zurückkehrt, ist schon fast widerlich.
In diesen 10 Monaten vertreibt sich Carrie die Zeit mit ihren Freundinnen und der Gesellschaft einer (quoten-)schwarzen „Sklavin“, die sich als „Personal Assistant“ getarnt, um die Befindlichkeiten ihrer Herrin kümmert und dafür mit einer schönen bunten Louis Vuitton Tasche belohnt wird. Der zweisekündige Auftritt von drei potthässlichen Pelztiergegnerinnen, während eines Besuches der Fashion Week, unterstreicht das Anti-Image der vier White-Upperclass-Ladys zusätzlich auf entlarvende Weise.
In der Nebenhandlung beweist auch die rothaarige Miranda ihre Zickenattitüden, als sie ihren eigentlich perfekten Ehemann einen (für meine Begriffe) verzeihlichen Fehltritt ebenfalls monatelang abbüßen lässt. Natürlich sind am Ende alle glücklich. Aber obwohl ich eine Hollywood-Happy-End verwöhnte Filmkonsumentin bin, bleibt bei diesem Film mehr als ein fader Beigeschmack. Und dabei sollte man mir keinesfalls Neid auf vorgezeigten Lifestyle unterstellen. Vielleicht ist es das Mitleid. Für die Männer, die bei diesem Streifen auf ganzer Linie die Arschkarte gezogen haben.

Bergheim

Posted in Filme, Humor by legoyourego on 20. Mai 2010

Erhobenen Hauptes fahre ich die zwei Buchstaben auf meinem Nummernschild vor mir her. It says „Bad Motherfucker“.

Berlin Calling

Posted in Filme by legoyourego on 23. April 2010

Gerade endlich mal Berlin Calling gesehen. Paul Kalkbrenner ist so unglaublich echt, dass ich mich die ganze Zeit gefragt habe, ob das life school war oder er einfach nur ein verdammt guter Beobachter ist. Der paranoide Drogendüd-Blick, die Bewegungen, die Sprache, dagegen kann Trainspotting an Authenzität nicht anstinken und „Einer flog übers Kuckucksnest“ bekommt in Sachen Komik ernsthafte Konkurrenz. Ich fürchte nur, dass dieser Film außerhalb der „Szene“ nicht die Aufmerksamkeit bekommen wird, die er verdient. Urkomisch, abgründig, mit hoffnungsvoller Moral und geiler Musik . Ein Anti-Drogen-Film der funktioniert. Ein Meisterwerk!

http://www.berlin-calling.de/

Warum so wahr?

Posted in Humor by legoyourego on 22. Februar 2010

Dilbert.com

Und warum muss ich dafür auch noch 400 km fahren? Vielleicht, weil die anderen die PPT nicht lesen würden?

Boondock Saints 2 – Weiter geht´s auf dem blutigen Pfad Gottes

Posted in Filme, Kinotrailer by legoyourego on 10. September 2009

Heute habe ich den Trailer zum 2. Teil eines der geilsten und kultigsten Filme überhaupt gefunden. Nachdem sich der Regisseur jetzt etliche Jahre Zeit gelassen hat, eine Fortsetzung zu Boondock Saints (Der blutige Pfad Gottes) zu drehen, er soll ein absoluter Perfektionist sein, bin ich schwer gespannt ob Teil 2 an seinen Vorgänger heran kommt.

Der Film startet am 30. Oktober 2009 in den US-Kinos.

Brüno – die Kurzkritik

Posted in Filme, Humor by legoyourego on 12. Juli 2009

Ich bin am Donnerstag extra ins Kino gegangen, um möglichst aktuell meine Meinung zu Brüno abzuliefern. Aber da ich erst um 3 Uhr zuhause war, hatte ich dann doch keine Lust mehr zu schreiben.
Der Film ist wirklich klasse. Ich habe extrem viel gelacht. Aber ich habe mich auch fast in jeder Szene über meine Ungeduld geärgert, dass ich nicht warten wollte, bis ich die Möglichkeit habe, den Film im Original (mit Untertitel) zu sehen. Ich bin normalerweise kein OV-Fetischist 😉 aber in diesem Fall, wie auch schon bei Borat, ist es beinahe ein Fauxpas, den Film nicht auf englisch zu sehen. Die wunderbaren denglischen Wortschöpfungen die Sacha Baron Cohen für seine Firgur Brüno entwickelt hat, kommen in der deutschen Version absolut zu kurz bzw. bleiben gar gänzlich auf der Strecke. Außerdem nimmt die deutsche Übersetzung der Exzentrik von Brüno irgendwie den Charme. Dennoch haben der Inhalt und auch der für mich normalerweise unansprechende Slapstick mich durchaus entschädigt. Ich hab mich tatsächlich beim Schenkelklopfen erwischt. Leider wirken die Real-Szenen in Brüno stellenweise arg konstruiert. Oder ich wünsche innerlich, dass das was ich da gesehen habe nicht wahr sein kann. In jedem Fall eine 100% empfehlenswerte Abendunterhaltung.

Der Test zum Film: Wie schwul bist Du? gefunden bei Batzlog

Gut es ist sicher nicht so schwer zu 100% schwul zu sein, wenn man eine Frau ist, aber hier mein Ergebnis:

Zum Brüno-Test bei der Film-Community moviepilot

Mehr Infos zum Brüno Film
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Brüno – Neuer Film von Borat alias Sacha Baron Cohen

Posted in Filme, Kinotrailer by legoyourego on 2. Juni 2009

Ich hab eben im Kino die Vorschau zu Brüno gesehen und muss sagen, dass ich schwer gespannt bin auf den Film. In Borat hat Sacha Baron Cohen schon bewiesen, dass er mit seinem schwarzen, politisch völlig inkorrekten Humor jede Grenze zu sprengen vermag und auch der Trailer zu Brüno, lässt auf derartige Highlights hoffen. Ich hab auf jeden Fall schon sehr gelacht.
In Brüno spielt Cohen einen schwulen österreichischen Fashion-Reporter, der die Mode-High-Society und die homophobe Gesellschaft ganz schön ins schwitzen bringt.

Hier schon mal ein Vorgeschmack.

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Illuminati – Der Film

Posted in Filme by legoyourego on 2. Juni 2009

Ich komme gerade aus dem Kino und muss sagen, dass ich mich den negativen Kritiken, die der Film zum Teil bekommen hat, nur halb anschließen kann.
Die deutsche Stimme von Tom Hanks stört in der Tat gewaltig. Klingt als hätte der Synchronsprecher einen Schlaganfall gehabt. Oder als ob sein Gebiss lose sitzt.
Ich hab deshalb recherchiert und herausgefunden, dass der Sprecher Arne Elsholtz inzwischen 64 Jahre alt ist. Wenn man bedenkt, dass er schon seit 1984 Tom Hanks Stimme ist, sollte man ihm zugestehen, dass er nicht mehr der jüngste ist und seine Stimme sich verändern darf. Einen Wechsel des Sprechers hätte man unter Umständen als noch unangenehmer empfunden (wie geschehen bei „Der Krieg des Charlie Wilson“).

Außerdem sollte man bedenken, dass der Vatikan und die katholische Kirche von Rom zum Boykott von allem, was mit ihrem „Erzfeind“ Dan Brown zu tun hat, aufgerufen hat und für keinen der kirchlichen Schauplätze aus dem Roman eine Drehgenemigung erteilt hat. Viele Plätze wurden daher in Studios nachgebaut. Dafür finde ich die Umsetzung doch sehr gelungen.

Was das Drehbuch angeht, abgesehen davon, dass kaum ein Film einer derart erfolgreichen Romanvorlage gerecht werden kann, ist hier natürlich sehr gestrafft worden. Das Buch ist ein rasanter Wettlauf um die Zeit, in dem die Hauptfiguren kaum einen Moment zur Ruhe kommen können, ebenso wie der Film. Nur dass das Buch mal eben 700 Seiten dick ist. Also mussten zwangsläufig ganze Charaktere und Handlungsstränge gestrichen werden und einige neue erfunden werden, um die Logik nicht ins Wanken zu bringen.

Man sollte den Film also nicht wie so gerne praktiziert mit seiner Vorlage vergleichen, sondern als neues Werk betrachten, entstanden aus einer guten Idee. Und unter dem Aspekt hat man ein unterhaltsames, abendfüllendes Kinoerlebnis, mit Spannung, Esprit und guten schauspierischen Leistungen.

Knackpunkt ist einzig und allein die Wissenschaft. Dem einfältigen Zuschauer zu komplex und dem informierten zu haarsträubend. Die Brücke, die Dan Brown geschlagen hat, zwischen Glaube, Wissenschaft und Fiktion zu einem extrem spannenden und zudem gut recherchierten Krimi, mag dem Film nicht in aller Gänze gelingen, einfach weil ihm das literarische Stilmittel, nämlich das geschriebene Wort fehlt.