Legoyourego Blog

Ist Webcomics übersetzen genauso peinlich wie Internetausdrucken?

Posted in Computer und Technik by legoyourego on 25. August 2009

Egal, ich musste es einfach tun. Alleine schon, um es meiner Mutter zu schicken.

Das Original auf XKCD

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Nicht nur ich habe schweinische Gedanken

Posted in Allgemein by legoyourego on 25. August 2009

Dank eines Kommentars zu meinem Bericht über den Brunnen in Gymnich bin ich auf dieses Bild aufmerksam gemacht worden:

Mein lieber Schwan

Gefunden hier.

Sehr nett. Auch wenn die Kirche da nicht ihre Finger im Spiel hat 😉

Außerdem das hier und auch das zur Erklärung.

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Sind wir nicht alle ein bischen meebo?

Posted in Computer und Technik by legoyourego on 18. August 2009

Heute möchte ich nach dreitägiger Testphase mal eine Lanze für meebo brechen. Infos darüber findet ihr zu Hauf im Netz, allerdings möchte ich meine ganz persönlichen Vorteile dieses kleinen Helfers hervorheben.
meebo ist ein browserbasiertes Portal zur Verwaltung der gängigsten Instantmessenger. Mich hat es immer tierisch genervt, neben skype auch noch icq, msn, google talk und was auch immer zu öffnen. (Ja ich weiß es gibt trillian und miranda, aber das fand ich auch nervig.) Unter www.meebo.com habe ich mir innerhalb von 10 Minuten alle messenger eingebunden, einen meebo account angelegt, dann ein firefox ad-on installiert und jetzt hab ich keinerlei Umstände mehr. Sobald ich meinen Browser öffne, geht meebo mit auf, fragt mich ob ich online gehen will (versteckt oder öffentlich) und all meine Kontakte erscheinen auf einer Seite, die ich auch noch nach meinen Vorlieben gestalten kann.

Wenn ich ein Gesprächsfenster offen habe, aber den browser klein machen will klicke ich auf ein kleines Kästchen oben rechts und das Fenster „springt heraus“.

Außerdem kann ich mehere Gesprächsfenster nebeneinander „bedienen“.

Durch das firefox ad-on bekomme ich unten im browser neue Nachrichten angezeigt.

Und das beste kommt zum Schluss: Durch das meebo-me widget hier unten auf der Seite kann man mich jetzt ganz einfach anschreiben, auch ohne eigenen meebo account, sogar offline. (Wenn ich online bin antworte ich vermutlich auch direkt 🙂 ) Allerdings fände ich es klasse wenn sich noch mehr Leute bei meebo anmelden würden, schon alleine weil man dann so süße kleine online Games wie Backgammon gegeneinander zocken kann.

Für diejenigen, die des Englischen mächtig sind hier noch ein kleiner Werbefilm ein kleines Tutorial zur Benutzung von meebo:

Sollte ich irgendwann einmal Langeweile haben, mache ich vielleicht ein eigenes Tutorial auf deutsch. Fürs erste muss das hier reichen.

P.S. Derzeit unterstützte Formate bei meebo: aim, yahoo, facebook (alpha), msn, myspace, google talk, icq, jabber und noch jede Menge von denen ich noch nie gehört habe.

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Alltagsweisheiten

Posted in Leben by legoyourego on 16. August 2009

Ich räume gerade meine Schubladen auf und habe eine lose Blattsammlung gefunden mit Gedichten und Weisheiten, die an Gültigkeit nie verloren haben. Einfach mal runtergetippt:

Ich streite grundsätzlich nicht mit Menschen, deren Meinung ich nicht schätze. (Edward Gibbon)

Wünschenswert!

Vergib stets deinen Feinden, nichts verdrießt sie mehr. (unbekannter Dichter)

Ich versuchs.

Derjenige, der sich mit Einsicht für beschränkt erklärt, ist der Vollkommenheit am nächsten. (J.W. von Goethe)

Durchaus.

Kein Mensch ist so beschäftigt, dass er nicht die Zeit hat, überall zu erzählen wie beschäftigt er ist. (unbekannter Dichter)

😉

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Die neue Einsamkeit

Posted in Leben by legoyourego on 10. August 2009

Donnerstagabend war das Era in Köln wie immer gut besucht. Als frischgebackene Singlefrau zwischen einem Haufen gutaussehender homosexueller Männer fühlt man sich auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Immer einen Fuß vor den anderen setzen auf dem Weg in die Freiheit. Gucken reicht. Doch was ich sah war nur ein Spiegel meiner selbst. Wohin ich auch blickte saßen Leute, die alle 5 Minuten auf ihr iPhone starrten, damit intensiv rumsurften oder SMS verschickten und das alles mitten im Gespräch. Ganz so übel treibe ich es zum Glück nicht, aber wenn ich mich dabei erwische, dass ich mal kurz was nachsehen möchte und dann stundenlang in den Tiefen des Netzes versumpfe, dann erkenne ich, dass auch ich in die Falle getappt bin. Und weil ich ja vorbelastet bin, halte ich mich bewusst fern von wer-kennt-wen und hastenichtgesehn. Man wird ja völlig abhängig. Während ich hier schreibe skype ich nebenher (Haha, Metaebene) und statt beides zu machen könnte ich auch einfach ein gutes Buch lesen oder auch mal gar nichts. Die Angst vor der Langeweile nimmt uns die Lust an der Einsamkeit. Die Zeit zum Denken. Ich war letzte Woche ein paar Stunden am See, ohne mein Handy (Yeah!) Und ich habe mich nicht nach meinem PC gesehnt. Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung. Und dann bekomm ich heute noch dazu den passenden Artikel präsentiert (von einer Bekannten im irc-chat, ist ja klar).
Jenseits der Stille

Der amerikanische Blackberry trägt nicht umsonst den Spitznamen Crackberry, viele User bekennen, dass der letzte Blick am Abend und der erste am Morgen nicht ihren schlafenden Kindern, sondern dem Display ihres Organizers gilt, dass sie sich ohne ihn unvollständig fühlten.

Ich habe keine Kinder, kanns mir deshalb egal sein?

… die Angst, alleine zu sein. Abgeschnitten vom Rest der Welt. Handy und Mail sind auch eine narzisstische Falle, eine Art Nuckelflasche, aus der man sich süßen Brei holt, das Gefühl, gebraucht, geliebt, angesprochen zu werden. Sobald der Blackberry in der Hosentasche vibriert, gibt es null Aufschub, muss man sofort nachschauen, wer da was Leckeres geschickt hat. Aber wie das so ist mit dem Narzissmus: Wenn keine Bestätigung kommt, gähnt Leere…

Ha, ich schreibe das hier doch gerade in einen völlig unbekannten Blog, bei dem ich das spärliche Feedback auf das Mitleid meiner Freunde zurückführe. Ich kann das ab 😀

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