Legoyourego Blog

Brüno – Neuer Film von Borat alias Sacha Baron Cohen

Posted in Filme, Kinotrailer by legoyourego on 2. Juni 2009

Ich hab eben im Kino die Vorschau zu Brüno gesehen und muss sagen, dass ich schwer gespannt bin auf den Film. In Borat hat Sacha Baron Cohen schon bewiesen, dass er mit seinem schwarzen, politisch völlig inkorrekten Humor jede Grenze zu sprengen vermag und auch der Trailer zu Brüno, lässt auf derartige Highlights hoffen. Ich hab auf jeden Fall schon sehr gelacht.
In Brüno spielt Cohen einen schwulen österreichischen Fashion-Reporter, der die Mode-High-Society und die homophobe Gesellschaft ganz schön ins schwitzen bringt.

Hier schon mal ein Vorgeschmack.

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Illuminati – Der Film

Posted in Filme by legoyourego on 2. Juni 2009

Ich komme gerade aus dem Kino und muss sagen, dass ich mich den negativen Kritiken, die der Film zum Teil bekommen hat, nur halb anschließen kann.
Die deutsche Stimme von Tom Hanks stört in der Tat gewaltig. Klingt als hätte der Synchronsprecher einen Schlaganfall gehabt. Oder als ob sein Gebiss lose sitzt.
Ich hab deshalb recherchiert und herausgefunden, dass der Sprecher Arne Elsholtz inzwischen 64 Jahre alt ist. Wenn man bedenkt, dass er schon seit 1984 Tom Hanks Stimme ist, sollte man ihm zugestehen, dass er nicht mehr der jüngste ist und seine Stimme sich verändern darf. Einen Wechsel des Sprechers hätte man unter Umständen als noch unangenehmer empfunden (wie geschehen bei „Der Krieg des Charlie Wilson“).

Außerdem sollte man bedenken, dass der Vatikan und die katholische Kirche von Rom zum Boykott von allem, was mit ihrem „Erzfeind“ Dan Brown zu tun hat, aufgerufen hat und für keinen der kirchlichen Schauplätze aus dem Roman eine Drehgenemigung erteilt hat. Viele Plätze wurden daher in Studios nachgebaut. Dafür finde ich die Umsetzung doch sehr gelungen.

Was das Drehbuch angeht, abgesehen davon, dass kaum ein Film einer derart erfolgreichen Romanvorlage gerecht werden kann, ist hier natürlich sehr gestrafft worden. Das Buch ist ein rasanter Wettlauf um die Zeit, in dem die Hauptfiguren kaum einen Moment zur Ruhe kommen können, ebenso wie der Film. Nur dass das Buch mal eben 700 Seiten dick ist. Also mussten zwangsläufig ganze Charaktere und Handlungsstränge gestrichen werden und einige neue erfunden werden, um die Logik nicht ins Wanken zu bringen.

Man sollte den Film also nicht wie so gerne praktiziert mit seiner Vorlage vergleichen, sondern als neues Werk betrachten, entstanden aus einer guten Idee. Und unter dem Aspekt hat man ein unterhaltsames, abendfüllendes Kinoerlebnis, mit Spannung, Esprit und guten schauspierischen Leistungen.

Knackpunkt ist einzig und allein die Wissenschaft. Dem einfältigen Zuschauer zu komplex und dem informierten zu haarsträubend. Die Brücke, die Dan Brown geschlagen hat, zwischen Glaube, Wissenschaft und Fiktion zu einem extrem spannenden und zudem gut recherchierten Krimi, mag dem Film nicht in aller Gänze gelingen, einfach weil ihm das literarische Stilmittel, nämlich das geschriebene Wort fehlt.